Suwon Plug-in

 

Großräumlicher Masterplan für das verkehrliche und historische Zentrum der Südkoreanischen Millionenstadt Suwon.

 

Das Projekt beinhaltet neben einer Analyse ebenfalls das Darlegen neuer Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Zentrums einer Stadt, die bislang lediglich in den Außenbereichen entwickelt ist. Das Potenzial einer modernen Großstadt mit verkehrlichen Lösungen, gepaart mit intelligenter, zukunftweisender klein- und großräumlicher Planung.

Das Ergebnis ist ein Masterplan, der über verschiedene Zeiträume große wie kleine Entwicklungen vorsieht.

Die Südkoreanische Stadt Suwon hat eine Million Einwohner. Sie verfügt über einen großen Bahnhof und punktuelle U-Bahnverbindung mit dem nahegelegenen Seoul, jedoch nicht über ein leistungsfähiges Nahverkehrssystem. Der Busverkehr blockiert die Hauptachse vom Bahnhof zum von mittelalterlichen Stadtmauern umgebenen historischen Zentrum. Der Entwurf verbindet die von der Stadt gewünschte S-Bahn Planung auf mit einer Vielzahl von Entwicklungsvorschlägen für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Stadtzentrum. Ziel ist es ein Zentrum zu schaffen das den Bewohnern und den Touristen als Einkaufs-, Arbeits- und Erholungsgebiet dienen kann. Mit öffentlichen Plätzen und begehbaren Fußgängerzonen sowie mit der Entwicklung des derzeit unstruturierten Blockinneren soll ein Stadtviertel entstehen, welches Wiedererkennungs- und Identifikationspotenzial hat.

Das Projekt hat fünf Bereiche

  1. Ausführliche großräumliche Analyse der Region Suwon bis hin zu den Straßenblöcken und ihrer baulichen Beschaffenheit.
  2. Verkehrliche Lösungen: Hier werden neben der Planung der Straßenbahn Lösungen mit Einbahnstraßen und Parkhäusern vorgesehen. Die Straßen werden hierarchisiert und entsprechend gestaltet.
  3. Öffentliche Bereiche: Hier werden zahlreiche bereits vorhanden Freiräume und Parks mit neuen Plätzen verknüpft und aufgewertet sodass ein Netz aus wertvollem Grün- und Freiraum entsteht. Wichtig hier ist das Innere der Häuserblöcke.
  4. Baulichen Strukturen: Von einer optischen Heterogenität zu einem ruhigeren Stadtbild bei gleichzeitiger Nutzungsmischung.
  5. Öffentliches Nutzungsprogramm: Museen, Schulen und öffentliche Verwaltung. Hierbei ist nicht wie bisher von der Stadt geplant, die Auslagerung dieser Nutzungen sondern ihre Ausweitung angedacht.

Prüfer: Prof. Dipl. Ing. Kerstin Gothe